Nun habe ich es leider doch nicht geschafft etwas mehr auf dem Blog zu veröffentlichen. Natürlich war es viel interessanter mit dem iPad herumzuspielen, als im Blog zu schreiben. Dazu kam dann auch noch, dass ich nach 5 Monaten endlich einen Ersatz für mein Acer 1420p erhalten habe. Kurz nach dem ich dieses Gerät bekam, ging der Touchscreen kaputt und seit Neujahr lag der Rechner beim Acer Service – aber das ist eine andere Geschichte. Nun wollte aber auch dieser Rechner wieder in eine gebrauchstauglichen Zustand gebracht werden (ich verwende ihn gerade, um diesen Eintrag mit Windows Live Writer zu schreiben).
Aber nun zum iPad. Ich werde in diesem ersten Teil mal mit den negativen Dingen anfangen und dann in einem weiteren Teil, die positiven Erfahrungen schildern.
1. Das Synchronisieren
Das ist schon eine nervige Angelegenheit gewesen, der erste Start und die Auswahl der Apps. Wie ich schon erwähnte, war ich recht gut vorbereitet. In meinem iTunes lagen schon einige native iPad Apps und eine ganze Menge an Universal Apps. Leider bietet iTunes beim Synchronisieren nur den alles oder nichts Ansatz. Naja am Ende lief das Teil. Nerviger finde ich allerdings, dass auch im Gebrauch, Apps die auf dem iPad gekauft wurden, auch auf dem iPhone beim Synchen landen (und umgekehrt). Ich werde wohl das automatische Synchronisieren ausschalten müssen…
2. Die Verbindungsabbrüche
Zum Glück kommen die bei mir recht sporadisch vor und das iPad verbindet sich recht schnell und ohne Probleme wieder. Da ich nur die WiFi Variante habe, geht es auch nicht alternativ mal eben ins UMTS Netz. Also ist das eigentlich harmlos und vielleicht mit eine Update ja auch beseitigt.
3. Mail
Ein Punkt, der schon auf dem iPhone nervt: es fehlt eine universal Inbox. Ich weiß nicht warum, aber beim iPad nervt es mich noch mehr, wobei der Switch zu einer anderen Mailbox um einiges schneller geht, als bei meinem betagten iPhone 3G. Zum Glück soll es die universal Inbox mit dem Update auf 4.0 ja dann auch auf dem iPhone und iPad geben.
4. Safari
Der Browser ist eigentlich ganz nett, allerdings ist mir aufgefallen, dass ich endlos “Fenster” aufbaue. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt ab und zu in den “Fenster-Übersicht” zu gehen und Fenster zu schließen. Warum Apple versäumt hat irgendeinen Hinweis auf dem UI zugeben, dass man da einiges an Fenster aufgebaut hat (wie z.B. iCab auf dem iPhone) oder richtiges Tabbrowsing (wie iCab auf dem iPad) implementiert hat, weiß sicherlich alleine seine Steveness.
5. iBooks
Ist eine nette App und es gibt vielleicht viel zu lesen. Der Store ist leider noch nicht so gefüllt und die Titel sind dann auch nicht so spannend. Ich bin “Bettleser” und bin nichtsicher, ob ich nicht dort doch lieber das Papierwerk lesen möchte. Aber ich werd es mal mit ein paar Klassikern aus dem Projekt Gutenberg probieren, die ich schon immer mal (wieder) lesen wollte. Leider sind die aber schlecht zu browsen. Am ersten Abend gab es noch einen besonderen Link in den “Gutenberg Store”, der in der Zwischenzeit allerdings anderen Sachen Platz machen müsste. Mit dem Suchbegriff “Project Gutenberg” erhält man zwar auch die Bücher als Ergebnisliste, aber es wäre ganz nett, wenn man hier z.B. auch nach der Sprache suchen könnte. Zum Glück ist das Interface auf der Gutenberg Project Seite etwas übersichtlicher, so dass man auch dort das eine oder andere Buch erbrowsen kann und dann via iTunes in die Bibliothek bekommt. BTW: doof ist übrigens, dass der deutsche Ableger des Gutenberg Projektes die Bücher nicht in einer Form anbietet, die es ermöglicht sie leicht auf den iPad zu transferieren…
Ich könnte mir gut vorstellen Handbücher oder ähnliches auf dem iPad zu “lesen”, der Apple Bookstore bietet in dieser Richtung allerdings nichts an. Hierzu scheint Kindl Store eine Alternative zu sein, da das Angebot — zumindest im Moment — noch etwas größer zu sein.
So, dass als erster Streich, mir fallen im Moment nicht mehr “negative” Dinge zum iPad ein. In den kommenden Tagen werde ich dann mich einreihen in die Legionen der Blogger und die positiven Seiten herbeten. Ansonsten rewarte ich nco die eine oder andere App, wie Reeder und EyeTv für das iPad. Hier läßt sich Apple scheinbar auch mal wieder Zeit…