Apple hat vor einigen Tagen den Opera Mini Browser (iTunes-Store) für das iPhone freigegeben. Der erste Eindruck ist schon, das er recht schnell ist. Dieser Geschwindigkeitsvorteil ist gerade da zu spüren, wo man auf das WLAN verzichten muss und auf 3G oder gar auf Edge zurückgreifen muss. Dieser Geschwindigkeitsvorteil wird dadurch erkauft, dass jeder Request zunächst einmal über eine Proxy bei Opera geht, der die Seiten im Netz requestet und dann optimiert in Sachen Seitenaufbau und Content an das mobile Endgerät schickt. Das hat dann natürlich gewisse Sicherheitsimplikationen. John Gruber weist dann auch in seinem Blog “Daring Fireball” darauf hin, dass er nicht unbedingt mit dem Browser Seiten anzusteuern würde, in denen User und Passwörter abgefragt werden.
Auch sonst lässt John Gruber kaum ein gutes Haar an dem Browser — zu recht. Auch ich finde das UI recht gewöhnungsbedürftig. Es sieht nicht unbedingt wie eine iPhone APP aus, es ist alles etwas anders. Zooming und Panning ist unter dem Safari angenehmer. Text wird nicht so schön angezeigt wie im Safari. Ausserdem reagiert der Browser nicht auf das drehen in Landscape korrekt, der Inhalt passt sich nicht an. Allerdings kostet dieser Browser auch nichts — daher sollte man ihn ruhig runterladen, denn bei schlechter Bandwidth spielt er seine Trümpfe aus.