Die Zukunft des Buches: “Alice for the iPad”

Nun da bekannt wurde, dass es hier in Deutsch­land doch mal wie­der etwas län­ger mit dem iPad dau­ert, kann man und beim War­ten nur nei­disch einige Video schauen wie denn so die Apps wer­den. Ato­mic Antel­ope scheint, nach dem was ein Youtube Video zeigt, einen Schritt in die Rich­tung inter­ak­ti­ves e-book gemacht zu haben, der Spass machen könnte.

Alice for the iPad setzt die Story in Text, Bild und Ani­ma­tion um, wobei die Mög­lich­kei­ten des iPads voll zum Ein­satz kom­men. So ver­mischt sich Lesen und Spiel auf eine nette Weise. Neben der Voll­ver­sion für 6,99 € gibt es auch eine Lite Ver­sion für umme.

Da tut das War­ten noch etwas mehr weh ;-)

Adobe® Ideas 1.0 nun auch für das iPhone

Nach dem Adobe® Ideas 1.0 for iPhone schon letzte Woche für das iPad ver­öf­fent­licht wurde, ist nun auch die Ver­sion für das iPhone in den Store gekom­men. Wenn man es kann, dann hat man mit Ideas ein digi­ta­les Skiz­zen­buch, in dem Ide­en­über­all und zu jeder Zeit auf das iPhone gescrib­belt wer­den kön­nen. Mir erscheint das iPhone dafür zwar doch etwas klein, aller­dings kann dies auch an mir und mei­nem Man­gel an Fin­ger­fer­tig­keit lie­gen. Da die App nichts kos­tet, sollte sich jeder selbst versuchen…

Telekom Edition von Navigon ist da

Es hat etwas gedau­ert, aber nun ist die end­lich da: Die Navi­gon select Tele­kom Edi­tion.

Grund­funk­tio­nen sind:

  • Lokale Google­su­che
  • Son­der­ziel­su­che
  • Sprach­an­sa­gen
  • Auto­ma­ti­sche Umstel­lung zwi­schen Tag– und Nachmodus
  • Auto­ma­ti­sche Umstel­lung des For­mat beim Dre­hen des iPhone
  • Gra­phi­sche Dars­stel­lung von Auto­bahn­aus­fahr­ten und Kruzungen
  • Erwei­ter Fuß­gän­ger­na­vi­ga­tion (inlc. Kom­pass­un­ter­stüt­zung bim 3GS)

Dazu wer­den noch diverse In-App Zukauf­op­tio­nen angeboten:

  • Pre­mi­num Paket (9.99€)
  • Sicher­heits– und Relax Paket (9.99€)
  • Sound & Fun (9.99€)
  • Europa Kar­ten (19.99€)
  • 3D Paket (19.99€)
  • Tra­fic Live (19.99€)
  • Bonus Paket (???)

Diese Edi­tion ist nach der ers­ten Ver­wen­dung 2 Jahre lang ver­wend­bar, durch den Zukauf eines Pake­tes kann die App unbe­grenzt ver­wen­det werden.

Citrix Receiver für das iPad

Citrix hat den Citrix Recei­ver für das iPad ver­öf­fent­licht. Mit die­ser App kann das iPad (oder eins der ande­ren unter­stütz­ten Devices, z.B. auch das iPhone AppStore-Link) auf Pro­gramme zugrei­fen, die auf ent­spre­chen­den Citrix Ser­vern instal­liert sind. So ist es dann mög­lich mit dem iPad auf die IT Infra­struk­tur in sei­ner Firma zuzu­grei­fen, die ja heute immer noch meist aus MS Pro­duk­ten besteht. So ist es mög­lich mit dem iPad Mails, Kalen­der, Kon­takte über Out­look zu ver­wal­ten oder mit Word und Power­Point zu arbei­ten. Der Recei­ver ist keine Vir­tu­elle Maschine auf dem iPad, son­dern greift auf Vir­tu­elle Maschi­nen im Fir­men­netz oder der Cloud zu, d.h. man braucht dann das ent­spre­chende Setup von der freund­li­chen IT. Demos gibt es bei Citrix (nach Anmel­dung) und fol­gen­des Video zeigt ein­drucks­voll wie es auf dem iPad funktioniert.

Das war der “iPad Day…”

Die Span­nung stieg und stieg, bis end­lich um 15:00 Uhr CEST die ers­ten Apple Stores in den USA die hei­ßer­war­te­ten iPads unter die Leute brach­ten ;-) Schon den gan­zen Tag zuvor wur­den schon kräf­tig im App-Store iPad und Uni­ver­sal Apps ver­öf­fent­licht, lus­ti­ger­weise auch im deut­schen Store (da kann man glatt schon mal zugrei­fen ;-) ).

Bei dem gan­zen Hype um den Store, ging dann u.a. unter, dass Wolf­ram seine App Wolf­ramAl­pha im Preis gesenkt hat und nun nur noch 1,59 € ver­langt (und dass nach­dem sie zuvor $50 kos­tete). Wolf­ramAl­pha ist eine Such­ma­schine der beson­de­ren Art, in der die Such­er­geb­nisse auf der Grund­lage von Sema­ti­ken und Berech­nun­gen auf­be­rei­tet wer­den, es steht also eine Wis­sens­ba­sis dahin­ter und nicht eine Ansamm­lung von Web­Sites.  Die Ergeb­nisse zwar manch­mal recht USA zen­triert, aber es ist ist schon erstaun­lich, was man alles mit die­sem Ser­vice machen kann. Für 1,59 € geschenkt, also kau­fen (AppStore-Link). Apro­pos geschenkt, wem die 1,59 € die mobile Web­site ist nun auch wie­der online und kos­tet nichts.

Sophia von Sophiesti­ca­tion hat auch nun auch eine iPad Ver­sion von ihrer coo­len Wiki­pe­dia App Arti­cles (s.a “Arti­cles — Wiki­pe­dia in schön”) für 3,99 € im Store (AppStore-Link). Lei­der fehlt es mir noch an einem iPad…

Sonst lief wohl alles wie gehabt, lange Schlan­gen vor den App­leS­to­res, viele Berichte im Inter­net (warum also noch mehr hier), Aus­pack­vi­deos, iFi­xit Aus­ein­a­der­bau­bil­der und jede Menge Erfahrungsberichte.

Mein High­light wurde dann aller­dings die Mel­dung gegen Abend, dass in dem iPhone OS 3.2 Hin­weise auf kom­mende iPhone-, iPod– und iPad-Generationen ent­hal­ten sind (u.a. im fsck­log). Da hat man doch mal wie­der etwas auf das man sich freuen ;-)

Mit Reeder 2.0 Feeds auf dem iPhone lesen

Als alter Net­News­Wire Mac Benut­zer hatte ich natür­lich sehn­süch­tig auf die erste Ver­sion der iPhone Net­News­Wire App gewar­tet. Lei­der war dann die Ent­täu­schung groß. Der Grund für die Ent­täu­schung war die lan­gen War­te­zei­ten beim Laden der News­feeds. Auch die Umstel­lung von den interne Net­News­Wire Ser­vern auch Google brachte keine Bes­se­rung. Ich bin dann irgend­wann direkt auf den Goog­le­Re­a­der im Mobile Safari umge­stie­gen. Der ist zwar hier und da etwas umständ­lich, aber dafür gab es im WLAN und UMTS kaum Wartezeiten.

Ich habe mir dann zwar auch mal die Ree­der 1.0 von Sil­vio Rizzi her­un­ter­ge­la­den, aber obwohl das UI recht anspre­chend war, waren die Lade­zei­ten auch nicht bes­ser. Das hat sich nun mit dem neuen Ree­der 2.0 deut­lich geän­dert. Diese Ver­sion hat Geschwin­dig­keit gewal­tig zuge­nom­men, die Arti­kel sind auch unter UMTS schnell zugreif­bar. Also gibt es end­lich einen News Rea­der der wirk­lich benutz­bar ist.

Und hier ein paar wei­ter Features:

1. Ree­der bie­tet 3 Ansich­ten an, in denen man jeweils wäh­len kann ob mann alles in einem Ord­ner sehen möchte oder per Feed:

  • den Star­red View, bei dem alle “ges­tern­ten” Mel­dun­gen unter ihrem Feed ange­zeigt werden
  • Unread View, dito aber alle ungelesenen
  • Feeds, wobei hier alle Mel­dun­gen der unge­le­se­nen (fett) und gele­se­nen (nor­mal) Feeds ange­zeigt werden

2. Wenn man am Ende einer Mel­dung ange­kom­men ist, kommt man in den nächs­ten Bei­trag, indem man die Mel­dung noch ein Stü­cken wei­ter nach oben schiebt

3. Durch das Wischen mit dem Fin­ger über die Mel­dung nach rechts oder links kann der Sta­tus auf gele­sen oder “ge-sternt” gesetzt werden

4. Dane­ben exis­tie­ren noch einige Export Funk­tio­nen, wie Mail, Deli­cious, Insta­pa­per etc.

Alles in Allem eine gelun­gene App und nun durch die Geschwin­digleits­ver­bes­se­rung end­lich auch benutzbar.

Ich bin schon gespannt auf die iPad Ver­sion, bis dahin hier noch­mal der Link in den App-Store — ich kann nur sagen: kaufen!

Chatroulette: Ein neuer Trend im Web 2.0

Irgend­wie bin ich mal wie­der spät dran, aber es gibt schon wie­der was Neues: Cha­trou­lette! Das ist eine Videochat­platt­form auf der die Chat­part­ner zufäl­lig mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. Die Idee dazu hatte im Novem­ber 2009 der 17jähriger Mos­kauer Schü­ler And­rei Ter­now­ski. Obwohl seine Freunde sich frag­ten, “wer will denn sowas?”, wurde es, wie sollte es nicht anders sein, zum neuen Inter­net Hit. And­rei tin­gelt nun durch die USA, das Inter­net ist wie­der um eine Wort­schöp­fun­gen rei­cher:  “nexted” — d.h. den nächs­ten Chat­part­ner anfor­dern, Youtube wird mit “Videos” von  Cha­trou­lette Ses­sion über­schwemmt und die Zei­tun­gen, wie die  New York Times haben eine neuen Hel­den (wie prak­tisch, dass Zei­tun­gen noch keine Web­Cams unter­stüt­zen, so ist Cha­trou­lette noch keine Kon­ku­renz). Und Google bezahlt nicht für die Wer­bung, da And­rei zu jung ist — dumm­ge­lau­fen. Ich über­lege nur warum And­rei Freunde nicht recht behal­ten haben und es doch ein Erfolg wurde?

Und hier das Ganze sogar mit Publikum:

Bloomberg Terminal Design

Im Ux Maga­zine wurde vor eini­gen Tagen ein Arti­kel “Über die Unmög­lich­keit Bloom­berg zu erneu­ern” ver­öf­fent­licht. Der Autor Domi­ni­que Leca reisst sich hier zu der Äuße­rung hin, dass es der Traum eines jeden UI Desi­gners wäre, das Bloom­berg UI zu rede­si­gnen. Die­sen Traum schei­nen sich 2007 schon mal ein paar Desi­gner erfüllt zu haben. Allerdings scheint Bloom­berg kein Inter­esse an den UI Vor­schlä­gen zu haben, da die Benut­zer keine Ände­rung haben woll­ten. Dies wird nun so inter­pre­tiert, dass die Benut­zer stolz dar­auf sind, die­ses kom­plexe UI zu beher­schen und daher gar keine “Ver­ein­fa­chung” oder “Ver­schö­ne­rung” wol­len. Die Beherr­schung die­ses User Inter­faces wird so als fik­ti­ves Sta­tus Sym­bol erho­bem und daher wird dann die Zufrie­den­heit und der Wider­stand der Benut­zer des UIs erklärt.

Es wäre natür­lich nun span­nend zu sehen, ob  es denn wirk­lich wahr ist, dass ein UI, dass den Vor­stel­lun­gen von IDEO und Co ent­sprä­che, wirk­lich bes­ser wäre (was immer das nun heisst). Was in den Augen des Einen schmerz­haft ist, da er es nicht ver­steht, mag in den Augen des Ande­ren viel­leicht sehr hilf­reich sein. Zumin­dest habe ich mei­nen Zwei­fel, das ein gra­phi­sches UI auch immer bes­ser sein muss und dass iPhone, Google, Face­book und was sonst nich so hip ist nun wirk­lich als Para­digma für die Lösung jedes Inter­ak­ti­ons­pro­blems her­hal­ten kön­nen (das Glei­che gilt dann auch für Excel, in der ande­ren Rich­tung). Also schaut mal über Euren (web­an­trai­nier­ten) Tel­ler­rand und lasst Euch mal auf die guten alten Dinge ein — es ist nicht alles eine Web Seite. Und wenn ein UI — wie das Bloom­berg Ter­mi­nal Euch viel­leicht etwas alt­ba­cken vor­kommt, so mag es (viel­leicht) doch seine Auf­gabe erfül­len — und dies auch noch zur Zufrie­den­heit der Nut­zer (auch wenn es ein biss­chen Trai­ning braucht) — seid also nicht trau­rig ;-)